Leitbild

Unterricht

Im Unterricht und im Schulalltag legen wir Wert auf personale und soziale Kompetenzen der SchülerInnen und fördern die Freude am Lernen.*
Das erreichen wir durch die Vermittlung positiver Werte wie Höflichkeit, Toleranz, Respekt und Verlässlichkeit. Die Grundlage dafür ist unsere klare erzieherische Haltung. Gleichermaßen achten wir auf die Stärkung des Selbstbewusstseins und des Einfühlungsvermögens (Empathie) unserer SchülerInnen. Das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise wird gefördert.

In unserem Unterricht ermöglichen wir insbesondere in den Ateliers und im musischen Bereich das Arbeiten nach Neigung in klassen- und jahrgangsübergreifenden Gruppen. Gesundheitserziehung, Bewegungspausen und Gespräche zu einem guten sozialen Miteinander sind regelmäßige Bestandteile unseres Unterrichtsvormittages im Klassenverband. Im Alltag ist ein altersgemäßer Wechsel von Lern-, Arbeits- und Entspannungsangeboten selbstverständlich. Des Weiteren sind in unserem Schulalltag Klassenrat und Ampelsystem eingebettet. Die Gesundheitserziehung wird ergänzt durch das Sprudelangebot, unser Schulfruchtprogramm und die Pausenhofspiele.

Wir fördern die individuelle Entwicklung unserer SchülerInnen im Unterricht.*
Durch einen sinnvollen Wechsel zwischen der Vermittlung von grundlegenden Kulturtechniken und Fachwissen anhand verschiedener Methoden und differenzierter Lernangebote ermöglichen wir einen persönlichen Lernzugang.

Dies geschieht in unserem Unterricht unter anderem durch Lerntheken, Freiarbeitsmaterialien, Klassenbüchereien, Lernkonferenzen und Klassenprojekten. Der Leselernprozess in der Eingangsstufe erfolgt bei uns durch eine angepasste Form des Konzepts „Lesen durch Schreiben“. Geeignete Diagnostik gibt uns Hinweise für gezielte Fördermaßnahmen und Beratungsgespräche. Beratungslehrer und sozialpädagogischer Dienst helfen uns, zusätzliche Maßnahmen für einzelne Kinder zu ergreifen.
Den Leselernprozess unterstützen Leseeltern. Der Mathematikunterricht wird durch das Sinuskonzept weiter entwickelt.

Unsere Naturverbundenheit spiegelt sich sowohl in unserem Unterricht als auch in unserem Schulnamen wieder.*
Die Erkundung der Natur in unserer Umgebung im Jahreslauf ist verlässlicher Bestandteil unseres Unterrichtsgeschehens. Die nahe Schulumgebung wird geprägt durch das Waldgebiet „Bartenberg“ und zahlreiche Streuobstwiesen. Auch auf unserem Schulhof sind verschiedene Baumarten beheimatet, unter anderem unsere Schulhoflinde. Durch Lerngänge, Naturbeobachtungen und Materialsammlungen insbesondere im Waldgebiet nutzen wir unmittelbar den Zugang zur Natur. Ortsnahe Gartenbaubetriebe werden erkundet. Zur Naturpflege führen wir mit den SchülerInnen Baumpflanzaktionen durch.

Professionalität der LehrerInnen

Die Basis für unsere gemeinsame Arbeit ist eine professionelle Kommunikation zwischen allen KollegInnen.*
Für einen qualitativ hochwertigen Unterricht finden regelmäßig gemeinsame Absprachen bezüglich pädagogischer, fachlicher und erzieherischer Maßnahmen unter den LehrerInnen statt.
In Teamsitzungen und Konferenzen entwickeln wir gemeinsame Zielrichtungen unserer Arbeit. Außerdem werden bestehende Beratungsmöglichkeiten genutzt. Um das zu erreichen, treffen wir uns regelmäßig zu Teamsitzungen in den jeweiligen Klassenstufen (Unterrichtsvorbereitung, inhaltliche Absprachen zu Klassenarbeiten und Bewertungskriterien…). Bei jedem Wechsel der KlassenlehrerInnen findet ein Übergabegespräch zu den einzelnen Schülern statt. Nach der Teilnahme an Fortbildungen werden die neuen Inhalte im Kollegium multipliziert. Das aktualisiert und optimiert die Professionalität der LehrerInnen.

Schulleitung und Schulmanagement

Die Entwicklung von Unterricht und Schule ist vorrangiges Ziel unserer Arbeit.*
Dazu arbeitet die Schulleitung mit einer Steuergruppe des Kollegiums vertrauensvoll zusammen.
In Fachkonferenzen werden Entwicklungsschwerpunkte von Unterricht besprochen. Bei Fragen zur Schulentwicklung, zum Beispiel der Erstellung des Leitbildes, werden die Eltern mit einbezogen.

Dabei werden anstehende Themen besprochen, bearbeitet, der GLK vorgestellt und zum Beschluss vorgelegt. Die Informationen von KollegInnen, die Fortbildungen besuchen, werden präsentiert und fließen in die Entscheidungen mit ein.

Die Schulleitung schafft einen Rahmen, in dem es allen am Schulleben Beteiligten möglich ist, respektvoll miteinander umzugehen.*
Das bedeutet für uns Offenheit, Verlässlichkeit und Mitsprachemöglichkeiten in den unterschiedlichen schulischen Handlungsfeldern und den verschiedenen Gremien.

Dem werden wir gerecht, indem wir die Belange der KollegInnen und aller weiteren Beteiligten Ernst nehmen. Mitsprachemöglichkeiten bieten sich unter anderem bei der Ausarbeitung des Stundenplanes, Schulentwicklungsthemen und bei Festen und Feiern.
Konflikte und Probleme versuchen wir einvernehmlich zu lösen.

Die Schulleitung setzt die finanziellen Ressourcen für eine optimale Gestaltung des Schulalltags ein.*
Hierzu gehören eine angemessene Ausstattung unserer Schule sowie die Unterstützung schulischer und außerschulischer Aktivitäten.

Ein besonderer Schwerpunkte bildet der musisch-ästhetische Bereich. Im Rahmen der Fachschaften und der Gesamtlehrerkonferenz wird der wesentliche Bedarf erhoben.

Die Schulleitung achtet auf einen verantwortungsvollen Umgang personeller Ressourcen.*
Dabei sollen die Gesundheit, Professionalität und Motivation der KollegInnen erhalten werden.

Den einzelnen Lehrkräften eröffnet die Schulleitung Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend den Schul- und Unterrichtsentwicklungszielen sowie den fachlichen Interessen der einzelnen Lehrkraft.

Schul- und Klassenklima

Wir stärken die soziale Kompetenz und gehen respektvoll miteinander um, damit wir in einer freundlichen und friedlichen Atmosphäre lernen können.*
Das bedeutet für uns die Gestaltung des Schulalltags durch Strukturen, Rituale und Regeln.
Wir LehrerInnen sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst.
Ansprechend gestaltete Räumlichkeiten bieten eine angenehme Atmosphäre.

Hierbei arbeiten wir mit Ritualen wie zum Beispiel dem Morgenkreis, Klassenrat und Liedern. Der Unterrichtsvormittag wird altersgerecht und stufengerecht durch die LehrerInnen strukturiert. Das Ampelsystem reguliert die Arbeitsatmosphäre in den Klassen. Nonverbale Zeichen helfen den SchülerInnen Regeln einzuhalten. Wir stärken die Kinder in ihrem Sozialverhalten durch innerschulische und außerschulische Programme.

Wir legen besonderen Wert darauf, dass an unserer Schule gemeinsame Aktivitäten einen Platz haben, um ein Wir-Gefühl und Gemeinschaftsempfinden durch vielfältige Erlebnisse zu erfahren.*
Wir setzen dieses durch außerschulische und innerschulische Unternehmungen um und stärken dadurch die Klassen- und Schulgemeinschaft. Um das zu erreichen knüpfen wir im kulturellen, musischen und sportlichen Bereich an. Jahreslauf und Traditionen werden dabei berücksichtigt.
Hierbei wären zu nennen: Die Teilnahme am Handballturnier aller Vaihinger Grundschulen,
das Mitwirken am traditionellen Maientagsumzug der Stadt Vaihingen mit den „Ratzenkostümen“,
die Organisation von Theaterbesuchen in Theaterhäusern wie beispielsweise Theater Pforzheim mit seinem Weihnachtsprogramm für Kinder, Theateraufführungen an unserer Schule, die von Theaterpädagogen initiiert werden, Einladung von Autoren im Rahmen der „Frederikwoche“ (Literaturwoche). Gemeinsames Musizieren und Vorführen von verschiedenartigen Beiträgen durch die SchülerInnen selbst und das Miteinbeziehen jahreszeitlicher Bezüge wie Adventssingen und Grundschulfasching.

Inner- und außerschulische Partnerschaften

Wir legen Wert auf eine konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohle
der Kinder.*
Die Mithilfe und kreative Mitgestaltung der Eltern im Schulalltag ist unverzichtbar und eine Bereicherung für alle am Schulleben Beteiligten. Die gemeinsame Einforderung von Leistungsbereitschaft und sozialen Kompetenzen sowie gegenseitige Unterstützung sind Grundlage für eine positive Entwicklung der Kinder.

Dies wird umgesetzt durch Leseeltern, Mithilfe beim Schulobstprogramm, Mitarbeit bei schulischen Veranstaltungen, wie z.B. beim Sponsorenlauf, Sportveranstaltungen, Konzerten, Faschingsfeier usw. Mit allen Eltern wird mindestens einmal im Jahr ein Entwicklungsgespräch über das Kind geführt.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern erweitert das schulische Bildungsangebot und ist uns daher sehr wichtig.*
Sie stärkt die Verbundenheit mit dem Wohnort der Kinder und unterstützt die Lernprozesse in Schule und Freizeit.

Durch die Kooperation mit den Kindergärten und den weiterführenden Schulen werden die Übergänge vereinfacht. Die Angebote der Bücherei (Lesemax, Büchereibesuche) stärken die Freude am Lesen. Kooperationen mit örtlichen Vereinen wie Musikverein, Obst- und Gartenbauverein, Feuerwehr und Sportverein bieten vielfältige Impulse und Erlebnisse. Regelmäßige Gottesdienste fördern die Werteerziehung und sind Bestandteil unserer Zusammenarbeit mit den örtlichen Kirchen.

Die Familienbildung bietet an unserer Schule ein Betreuungsangebot bis 17 Uhr und eine Sprachförderung für alle Klassenstufen. Die LehrerInnen arbeiten mit den BetreuerInnen eng zusammen. Die Familienbildung veranstaltet in Absprache mit der Schule pädagogische Themenabende.

Unsere Schule legt großen Wert auf soziale Gerechtigkeit und ökologische Erziehung.*
Wir sensibilisieren unsere SchülerInnen für ethische Zusammenhänge und schärfen den Blick für vielfältige Probleme der Welt.

Einmal im Jahr führen wir einen Sponsorenlauf im Rahmen des Projektes „Action-Kidz“ in Kooperation mit der Kindernothilfe durch. Wir unterstützen außerdem ein Patenkind in Indien. Darüber hinaus sind wir seit 2012 Fair-Trade-Schule und unterstützen den Gedanken durch Projekttage zum Thema Fair-Trade und anderen Maßnahmen.

(* Leitsätze )