Betreuung

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Das pädagogische Konzept des Betreuungsangebotes im Rahmen der Verlässlichen Grundschule durch die Familienbildung Vaihingen/Enz

Allgemeines

Das Konzept der Verlässlichen Grundschule ist eine Antwort auf gewandelte Kindheitsbedingungen und veränderte familiäre Strukturen und Bedürfnisse. Im Mittelpunkt dieser neuen Weichenstellung stehen die Orientierung am Kind und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In den Gruppen werden Kinder (6-11 Jahre) von montags bis freitags in Blöcken (07.15 / 07.35 Uhr – 08.30 Uhr und 12.10 Uhr – 13.00 Uhr / – 15.00 Uhr / – 17.00 Uhr) vor und nach dem Unterricht von pädagogischen Fachkräften oder in der Erziehung erfahrenen Mitarbeiterinnen betreut. Die maximale Gruppenstärke für eine Betreuungsperson beträgt ca. 20 Kinder. In den Ferien findet eine Betreuung an 40 Tagen, jeweils von 07.30 Uhr – 13.00 Uhr bzw. 15.00 Uhr statt.

Das Angebot

Während der Betreuungszeit werden den Kindern ausgewogene Spiel-, Bewegungs- und Basteleinheiten angeboten (jahreszeitlich orientierte Basteleien, unterschiedliche Bewegungs-, Konzentrations- und Gesellschaftsspiele, Malangebote und Entspannungsübungen). Die Hausaufgaben können von den Kindern, wenn sie möchten während der Betreuungszeit gemacht werden. Die Betreuerinnen helfen soweit möglich bei den Hausaufgaben, die Kontrolle auf Richtigkeit und Vollständigkeit bleibt jedoch bei den Eltern.

Die Angebote sind an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und die Teilnahme daran ist freiwillig, d.h. die Kinder können sich ausruhen, lesen, frei spielen oder sich auf dem Freigelände bewegen. Auf besondere Fähigkeiten und Interessen der Kinder gehen die Betreuerinnen ein. Das Spiel soll in erster Linie Spaß machen und durch ungezwungene Kommunikation zu Lern- und Erfahrungsprozessen führen, diese einleiten, bzw. erleichtern. Es wird eine Atmosphäre geschaffen, bei der Hemmungen, Ängste und Kommunikationsstörungen abgebaut werden und eine Unterstützung und Förderung im außerschulischen Bereich stattfindet.

Förderung des Sozialverhaltens

Ein wesentlicher Bestandteil neben der kreativen Arbeit und der Stärkung der persönlichen Fähigkeiten ist die Förderung des Sozialverhaltens, von Selbstständigkeit, Selbstverantwortung und Konfliktfähigkeit, sowie die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Soziales Lernen, das heißt die gezielte Vermittlung von Einstellungen und Verhaltensweisen wie Achtsamkeit, Mitgefühle, Hilfsbereitschaft aber auch von sozialen Fertigkeiten wie Zuhören und zusammenarbeiten. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Gruppen (1.-4. Klasse) erfahren sich die Kinder in neuen Rollen, die ihnen neue Möglichkeiten bieten.

Die Kommunikation und der Umgang miteinander, gegenseitige Rücksichtnahme, das Einhalten von Regeln, der Abbau von Vorurteilen und das Übernehmen von Verantwortung für andere sind wesentliche Aspekte, auf die in den Gruppen Wert gelegt wird. Kinder in schwierigen Familiensituationen (z.B. Trennung/Scheidung der Eltern, Kinder von Alleinerziehenden) finden im Gespräch mit anderen Kindern in der gleichen Situation Verständnis und Unterstützung.

Integration ausländischer Kinder

V.a. für Kinder ausländischer Familien hat die Sprachförderung in den Betreuungsgruppen an Bedeutung gewonnen. Im Spiel mit den anderen Kindern, bei den Hausaufgaben wird das Sprechen durch die Betreuerinnen und die anderen Kinder angeregt und unterstützt.

Die Integration der ausländischen Kinder in die Gruppen ist durch das Miteinander und das gemeinsame Erleben meist problemlos möglich. Es ergibt sich ein kultureller Austausch, eine Akzeptanz der unterschiedlichen Religionen und kulturellen Besonderheiten und damit ein Abbau von Vorurteilen.

Die einzelnen Betreuungsgruppen haben je nach Zusammensetzung der Gruppe unterschiedliche Schwerpunkte. Diese können im laufe des Schuljahres variieren. Schwerpunkte ergeben sich in Abstimmung mit den Kindern der Familien-Bildung, der Schulleitung, den Lehrern/lehrerinnen und Eltern. V.a. auch bei Kindern mit Schwierigkeiten im Umgang mit anderen kann eine Abstimmung mit Lehrern/Lehrerinnen und Eltern hilfreich sein

Für die Familienbildung
Margit Rösslein, Maria Hilgers